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Ernährung

 

 

Die Ernährung eines Kaninchen ist im Prinzip sehr einfach da Kaninchen Folivoren sind, also Blattfresser und somit Frischköstler. Das heißt, dass sie hauptsächlich mit Grünfutter und vorzugsweise mit blättrigen Grün gefüttert werden sollen. Aber Kaninchen haben ebenso einen unendlichen Zahnwachstum wie alle Nager und benötigen auch faserreiches und hartes Futter zum Zahnabrieb. Der Abrieb der Backenzähne erfolgt größtenteils durch das blättrige Futter, was feine körnige Bestandteile in den Fasern hat und durch die malmenden Bewegungen wird die Zahnstruktur Stück für Stück abgetragen. Die harten Bestandteile wie Äste bzw. die Rinde von Ästen wird für die adäquate Abnutzung von den vorderen Zähnen benötigt. Absolut ungeeignet sind trockene Brötchen oder Brot. Diese weichen durch die Speichel auf und dienen also nicht zum Abrieb und schädigen durch Säuren und Hefen noch zusätzlich den empfindlichen Darmtrakt von Kaninchen. Auch handelsübliches Trockenfutter sollte für den empfindlichen Kaninchenbauch vermieden werden, da diese oft Zucker enthalten und durch Ihre gepresste Form später im Magen aufquellen und zu bösen Schmerzen führen können. Als Alternative kann man getrocknete Kräuter rund geeignetes Strukturmüsli geben was nicht wärmebehandelt ist oder  Zuckerzusätze sowie Bierhefe  enthält.

Zu der täglichen Fütterung sollte ein 24 stündiger Vorrat an Heu und Wasser gehören... ebenso sollte das Frischfutter so gereicht werden dass bis zur nächsten Fütterung immer noch Grünfutter übrig ist... warum? Kaninchen haben eine Verdauung, welche keine eigenständige Peristaltik hat , wie wir Menschen... das bedeutet durch immer wieder Fressen und Bewegung wird die Darmtätigkeit in Schwung gehalten. Daher ist auch das Thema Platzbedarf sehr wichtig!

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