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Wasser 

 

Wasser sollte rund um die Uhr zu freien Verfügung stehen und möglichst aus Schalen etc. angeboten werden um die natürliche Aufnahme zu gewährleisten sowie eine ausreichende. was häufig bei Nippeltränken nicht ausreichend erfolgen kann. Das Wasser muss regelmäßig gewechselt werden, damit sich durch Verschmutzungen keine Gesundheitsschädigung fürs Tier ergibt. Bei größeren Gruppen empfiehlt sich ein Wasserspender für Heimtiere. Wir geben zur Gesundheitsförderung regelmäßig Oreganoöl ins Trinkwasser. Dies ist ein extra Öl für die Trinkwassergabe und soll eine gesunde Darmflora fördern und Darmparasiten wie Kokzidien vorbeugen. Desweiteren kann man dem Trinkwasser effektive Mikroorganismen zugeben, die ebenso eine gesunde Darmflora bewirken sollen, sowie ein stabiles Immunsystem. Den Wassernapf sollte man etwas erhöht stellen, damit nicht so rasch Köttel und Co. den Weg ins Trinken finden.

 

Wasserversorgung im Winter?

 

Im Winter sollten man darauf achten, dass die Näpfe möglichst nicht zufrieren. hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die man für sich ausprobieren kann:

 

- häufiges Wechseln der Näpfe/des Wassers am tag

- ein Tennisball im Napf

- ein beheizbarer Napf (erfordert Stromzufuhr und Kabelsicherung)

- eine beheizbare Matte etc, worauf der Napf steht

 

Sollte der Napf doch mal eingefrieren so ist das kein Grund zu Panik. Kaninchen nehmen viel Flüssigkeit mit dem futter auf und lecken zum not auch an dem Eis. Die Zunge wird dadurch nicht geschädigt, jedoch kann es durch die sehr kalte Flüssigkeitsaufnahme ab und an zu dünnen Stuhl kommen.

 

Unser verwendetes Oreganoöl von Ropadiar  Solution

 

erhältlich unter: 

https://www.farmerstore.de/Alles-fuer-Kaninchen-Nager/Tiergesundheit/Ropadiar-Solution-Oreganooel-500ml::74.html

 

Durch die geringe Dosierung (2-3 ml /10 L Wasser) ist es sehr ergiebig und kann täglich mit ins Trinkwasser gegeben werden. 

Natürlich eignen sich auch andere Oreganoöle, jedoch sollte man nur solche nehmen die ausdrücklich für diese Verwendung vorgesehen sind wie Dosto Liquid oder Rhönfried Darmwohl z.B. 

 

effektive Mikroorganismen mit Kräuterextrakt

 

effektive Mikroorganismen gibt es auch ohne Kräuterextrakt, aber für die orale Gabe oder die regelmäßige Beigabe ins Trinkwasser empfiehlt sich welche mit Kräutern zu nehmen.

 Effektive Mikroorganismen kann man nebst der Trinkwasseraubereitung auch zum Baden von Kaninchen bei Verschmutzungen mit Kot und Urin nehmen, also auch aufs Tier aufsprühen um Fliegen fern zu halten und Uringeruch zu entfernen. Für die Reinigung im Kaninchen und Menschenreich. Zur Immununterstützung bei Krankheit und Antibiotikagabe auch bei anderen Tierarten und auch beim Menschen.


Heu

 

Heu sollte wie Wasser rund um die Uhr zur Verfügung stehen.  Auch hier empfiehlt sich dies nicht bzw nicht nur vom Boden aus anzubieten sondern in Raufen o.ä. zu reichen um eine Verschmutzung durch Urin und Kot zu vermeiden. Das Heu sollte nach Schnitt einige Monate gelagert wurden sein bevor man es verfüttert. Es sollte ebenso wohlduftend sein und nicht modrich reichen oder Feuchtigkeit abbekommen haben. Die Lagerung sollte daher trocken sein und nicht in Plastiktüten, da dann schnell die Gefahr von Kondenzwasser und somit Fäulnis besteht. ebenso sollte man das Heu beim Füttern kontrollieren ob ggf giftige Pflanzenteile wie Herbstzeitlose darin sind. Sollten Herbstzeitlose im Heu sein, muss das ganze Heu verworfen werden, da die Samen überall im Heu sein können. Um ein qualitativ hochwertiges und kostengünstiges Heu zu erhalten  ist es gut, wenn man selbst ein Stück Wiese hat oder bei den Bauern in der Region nach kleinen Heuballen fragt. Diese bekommt man schon für 2-4€. Damit sind sie wesentlich kostengünstiger als das abgepackte Heu im Handel.

 Heu unterscheidet man in Heu vom 1. Schnitt und Heu vom 2. Schnitt (auch Grummet genannt). Heu vom ersten Schnitt wird meist im Juni geerntet. Es enthält meist mehr Gräser als Kräuter und recht lange Gräser, da das Grün auf den Wiesen im Frühling schneller wächst. Kräuter benötigen länger um zu wachsen, somit ist der Gräsergehalt höher und das Heu ist meist derber. Der zweite Schnitt erfolgt meist mitten im Sommer bis Spätsommer und in dieser Zeit wachsen die Wiesen durch die Wärme eher langsam und dadurch auch gleichmäßiger. Somit ist der Kräutergehalt höher und das Heu ist meist feiner. Daher gilt der 2. Schnitt meist als nährstoffreicher. Jedoch ist dies auch davon abhängig wie das Wetter zu den bestimmten Zeiten war, wie die Weise allgemein beschaffen ist usw. 

 

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